Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: Grundschule Lemwerder, Standort Deichshausen - zusätzliche Klassenräume

BezeichnungInhalt
Sitzung:14.03.2019   Schule/002/2019 
Beschluss:einstimmig beschlossen
Vorlage:  FB II/003/2019 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Fachbereichsleiterin Zander erläutert die Sitzungsvorlage und informiert den Ausschuss über die aktuellen Schülerzahlen.

  1. Klasse – dreizügig – 18, 18 und 19 Schüler pro Klasse
  2. Klasse – zweizügig – 23 und 23 Schüler pro Klasse
  3. Klasse – zweizügig – 22 und 20 Schüler pro Klasse
  4. Klasse – zweizügig – 25 und 22 Schüler pro Klasse

Sie weist darauf hin, dass im Sommer 2019 voraussichtlich 56 Schüler-/innen und im Sommer 2020 voraussichtlich 57 Schüler-/innen eingeschult werden.

Bürgermeisterin Neuke ergänzt zu der Vorlage, dass die ursprüngliche Formulierung nicht korrekt war und sich der Arbeitskreis noch in Beratung und Planung zur Schulentwicklung befindet.(vgl. FBII/003/2019-1)

 

Bei dem Bau der Contaieranlage ist zu prüfen, ob der Einbau einer Klimaanlage möglich ist. Hierzu wird Bürgermeisterin Neuke im Finanz- und Planungsausschuss eine Rückmeldung geben, da dieser Ausschuss nicht für bauliche Anfragen zuständig ist.

 

Der Schulausschuss empfiehlt dem Verwaltungsausschuss einstimmig, die Klassencontaineranlage auf dem Schulhof der Grundschule Lemwerder – Standort Deichshausen – um einen weiteres Klassenraummodul sowie sanitäre Einrichtungen zu erweitern.


Sachverhalt: Nach heutigem Stand werden im Sommer 2019 rund 56 Kinder in die 1. Klassen eingeschult. Bei der aktuellen Teilungsgrenze von 26 Kindern bedeutet dies, dass statt bisher zwei 1. Klassen ab Sommer mit drei 1. Klassen zu rechnen ist. Die jetzigen 1. Klassen bleiben im nächsten Schuljahr ebenfalls dreizügig. Damit ist der Bedarf nach einem zusätzlichen Klassenraum kurzfristig gegeben.

Gleichzeitig zeigen die laufenden Planungen aus dem AK Bildung und Betreuung im Grundschulalter, dass alle Modelle einen zentralen Standort beinhalten. Damit ist die langfristige Nutzung des Gebäudes als Schulstandort für die Zukunft obsolet. Bis zur Umsetzung ist eine Vorlaufzeit von 3-5 Jahren einzuplanen.

 

Die geplante Klassencontaineranlage soll um einen weiteren Raum aufgestockt werden (vier gekoppelte 20-ft-Module). Der Auftrag für die Aufstellung des „Erdgeschosses“ ist bereits erteilt. Für die Aufstockung müssen eine Baugenehmigung eingeholt und eventuell besondere Gründungsmaßnahmen ergriffen werden. Ein Bodengutachten wird darüber entscheiden. Darüber hinaus soll in beiden Ebenen je eine Sanitärzelle ergänzt werden (unten Behinderten-WC, oben Jungen/Mädchen getrennt). Dazu müssen im Erdreich über den Schulhof Leitungen vom Gebäude zum Aufstellort gelegt werden (Trinkwasser kalt, Abwasser, Elektro). Die Arbeiten hierfür sind vorzugsweise in Ferienzeiten durchzuführen. Der erdgeschossige Container erhält eine behindertengerechte Zugangsrampe.

 

Im Gegenzug kann auf den Umbau des Schulgebäudes mit einer barrierefreien Toilette und der geplanten Rampe verzichtet werden. Aktuell sind keine Kinder in den nächsten 2-3 Jahren bekannt, die körperlich beeinträchtigt und damit auf entsprechende Räume angewiesen sind. Im Falle eines Zuzugs kann die barrierefreie Containerklasse genutzt werden.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Ja:

11

Nein:

0

Enthaltung:

0