Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: Kita Vorschau 2020 - neue Kindergartengruppe

BezeichnungInhalt
Sitzung:16.01.2020   Sozial/001/2020 
Beschluss:einstimmig beschlossen
Vorlage:  FB I/003/2020 

FBLin Zander stellte zwei Alternativen zur Erweiterung um eine Kindergartengruppe vor, beide Alternativen können bis zum 01.08.2020 umgesetzt werden. Die Kosten hängen von der jeweiligen Variante ab.

Bei der ersten Alternative (Erweiterung in Altenesch) werden voraussichtlich Kosten i.H.v. ca. 208.000€ anfallen (eine Rückzahlung von Fördermitteln ist mit 117.000€ bereits berücksichtigt).

Bei der zweiten Variante (Erweiterung im Krippenneubau) könnte, durch Fördermittel vom Land i.H.v. 180.000€, ein Plus von ca. 104.000€ erzielt werden. Somit liegt der Kostenunterschied zwischen den beiden Varianten bei ca. 300.000€. Dieser Kostenunterschied ist jedoch von den Fördermitteln des Landes abhängig.

Anschließend erläuterte FBLin Zander die Vor- und Nachteile zu den beiden Alternativen und empfahl dem Rat sich für eine dieser Varianten zu entscheiden.

BGMin Neuke erklärte, dass die Kosten im aktuellen Haushaltsplan noch nicht enthalten sind.

 

Ratsherr Wohlers fragte nach, wie hoch die Fördermittel vom Land werden können. Daraufhin erklärte FBLin Zander, dass die geplanten Fördermittel dem maximalen Förderbetrag von 180.000€ entsprechen und sich nur nach unten verändern können. Außerdem bestünde wieder eine Zweckbindungsfrist von 25 Jahren.

 

Ratsherr Naujoks fragte, wie sich die 50.000€ Umbaukosten zusammensetzen. BGMin Neuke erklärte, dass sich der größte Teil auf die Sanitäranlagen bezieht. Weiter fragte Herr Naujoks, ob in zwei Jahren der gleiche Betrag an Fördermittel zurückgezahlt werden muss. BGMin Neuke sagte, dass in 2 Jahren ebenfalls ein Betrag abbezahlt werden muss, der sich um die 2 Jahre (25 Jahre Gesamtdauer / 2 Jahre) bis dahin verringert.

 

Der Vorsitzende ließ vor einer Abstimmung die Zuhörerfragen zu.

 

Frau Wendelken fragte nach, ob sich die Förderung des Landes nur auf die Neuschaffung von Kitaplätzen beziehe. Die Verwaltung bejahte dies.

 

Frau Heller fragte, ob es eine Prognose für die Krippen- bzw. Kitaplätze gibt.

FBLin Zander erklärte, dass es schwierig sei den Bedarf für Krippenplätze vorherzusehen, da einige Kinder ja noch nicht geboren sind. Für Kitaplätze ist die Prognose etwas einfacher, jedoch auch nur für einen gewissen Zeitraum und nicht langfristig. Sie bat auch zu berücksichtigen, dass bei der Variante 1 (Erw. Altenesch) die pädagogische Arbeit der Erzieher -innen anerkannt würde.

 

Ratsherr Eckert fragte nach, wie hoch die Chance auf einen Förderbetrag sei und wie hoch dieser ausfallen könnte. Daraufhin erklärte BGMin Neuke, dass es eine hohe Chance gibt Fördermittel zu erhalten, jedoch kann keiner vorhersagen, wie hoch die Summe genau sein wird, da diese Summe stark von dem Bedarf der anderen Kommunen in Niederachsen abhängt.

 

Frau Bremermann erklärte, dass Alt. 2 zwar kostengünstiger sei, aber aus pädagogischer Sicht keine vernünftige Lösung darstelle.

 

Ratsherren Göttsch und Helmerichs schlugen vor, die vorhandenen Container in Altenesch aufzustellen, da diese ja mit Neubau der Krippe vorerst nicht benötigt werden und so Zeit gewonnen wird, um den Umbau in Altenesch vernünftig zu gestalten. BGMin Neuke wies diesen Vorschlag zurück, da die Container nur angemietet sind und sich der Aufwand nicht verringere. Außerdem sei es keine gute Lösung dort Container aufzustellen, da dort kein Platz für die Container ist.

 

Ratsfrau Rosenow teilte mit, dass einige Kinder nicht nach Lemwerder kommen können und deshalb ein schneller Ausbau von Altenesch wünschenswert ist.

 

Ratsherr Rohde stellte, im Namen der SPD/CDU Fraktion, einen Antrag über die weitere Besprechung in den Fraktionen und im kommenden Finanz- und Planungsausschuss weiter zu beraten. Dem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.

 


Sachverhalt: In der Sitzung am 28.11.2019 wurde ein Teil der Kindertagesstätten-bedarfsplanung vorgestellt. Aufgrund der geschätzten Bedarfe zeichnet sich ab, dass zum Kindergartenjahr 2020/2021 eine Kindergartengruppe neu einzurichten ist. In der Sitzung werden zwei Varianten bezogen auf mögliche Standorte seitens der Verwaltung vorgestellt.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Ja:

9

Nein:

0

Enthaltung:

0