Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: Landkreis-Bericht 2016 Sozialstruktur- und Jugendhilfedaten - Antrag Gruppe FDP - Bündnis 90/Die Grünen

BezeichnungInhalt
Sitzung:30.03.2017   Sozial/036/2016 
Beschluss:zur Kenntnis genommen
Vorlage:  FB I/104/2017 

Auf Antrag der Gruppe FDP – Bündnis 90/Die Grünen trug Ratsherr Schöne, die Daten des Landkreis-Berichtes 2016 Sozialstruktur- und Jugendhilfedaten vor.

 

Die Verwaltung hatte in der Sitzung des Sozialausschusses am 19.01.2017 erklärt, dass der Landkreis grundsätzlich nicht in den Kommunen den Bericht vorstellt. Der Bericht beruht auf den Jahren 2011-2015 und umfasst 110 Seiten. Herr Schöne fasste daher die für die Gruppe wesentlichen Punkte zusammen und erläuterte diese.

Hierbei lies er den sog. Vergleichsring, in dem sich der Landkreis Wesermarsch mit anderen Landkreisen vergleicht, außer Acht und präsentierte nur die Vergleiche zwischen der Gemeinde Lemwerder und anderen Kommunen im Landkreis Wesermarsch.

 

Zu erkennen sei ein wesentlicher Rückgang der Einwohner unter 6 Jahren, obwohl die Gemeinde mit ihren Kinderbetreuungseinrichtungen sowie der Infrastruktur in den letzten Jahren gute Voraussetzungen geschaffen hat.

 

Auch die Einwohner der unter 18-jährigen sei im Vergleich zu anderen Kommunen im Landkreis sowohl geringer als auch rückläufig obwohl der Rahmen stimme, so Schöne.

Bürgermeisterin Neuke führte an, dass ein Trend hier nicht aussagekräftig ist.

Die abgebildeten Zahlen zeigen, dass der Rückgang hauptsächlich 3-5 Kinder beträgt. Für 2016 sind dagegen 20 Kinder mehr geboren.

 

Dagegen seien die Steuereinnahmen in den vergangenen Jahren seit 2011 im Vergleich zu anderer Gemeinden im Landkreis stets sehr hoch woraus sich eine sehr niedrige Verschuldung pro Kopf ergibt.

 

Allerdings seien die Steuereinnahmen nicht auf Gewerbesteuereinnahmen aus Dienstleistungen zurückzuführen, da sich die Gemeinde Lemwerder in diesem Bereich zusammen mit der Gemeinde Berne eher im unteren Abschnitt befindet.

 

Erschreckend fand Ratsherrr Schöne auch die Entwicklung der Kriminalität in der Gemeinde. Hier siegt die Kriminalitätsrate von 300 Fällen im Jahre 2011 auf 400 Fälle im Jahre 2015.

 

Bürgermeisterin Neuke wies jedoch darauf hin, dass man diese Zahl von Kriminalitätsfällen näher betrachten müsse und diese Statistik auf keinen Fall ein Gefühl von Unsicherheit in der Gemeine schüren solle.

 

Nach einer regen Diskussion beendete der Vorsitzende den Tagesordnungspunkt. Fragen oder Anträge gingen hieraus nicht hervor.

 

Die Daten können unter folgendem Link eingesehen werden: http://www.landkreis-wesermarsch.de/verwaltung-politik/fachdienste-im-ueberblick/jugend/jugendhilfeplanung.php