Tagesordnungspunkt

TOP Ö 2.1: Grundschule Lemwerder - Standort; Antrag der Grundschule

BezeichnungInhalt
Sitzung:17.05.2018   Schule/003/2018 
Beschluss:mehrheitlich abgelehnt
Vorlage:  FB I/019/2018 

 

Bürgermeisterin Neuke stellte die Vorschläge der Verwaltung anhand einer PowerPoint Präsentation dar. Die Präsentation ist als Anlage im Ratsinformationssystem beigefügt.

 

Antrag der Gruppe SPD/CDU vom 12.04.2018 (Bauausschuss)

 

Aufgrund des Antrages der Gruppe SPD/CDU erläuterte Bürgermeisterin Neuke die Themen „Krippe – KITA – Hort – Grundschule“ unter folgenden Überschriften: Rahmenbedingungen, Raumanforderungen, Machbarkeit, Kosten, Zeitabläufe.

 

Der Ausschuss nahm die Erläuterungen zur Kenntnis.

 

Umsetzung Bedarfsplanung Krippe (Sozialausschuss)

 

Der Sozialausschuss hatte sich bereits in seiner Sitzung am 19.04.2018 mit dem Thema Umsetzung der Bedarfsplanung Krippe bezogen auf mögliche Standorte beschäftigt. Die Verwaltung befürwortet den Erhalt eines ganzheitlichen Betreuungskonzeptes im Hauptort.

 

Sowohl die Ratsmitglieder als auch anschließend die Einwohner diskutierten ausführlich verschiedene Varianten.

 

Bürgermeisterin Neuke schlug hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise vor, die Informationen durch die Fraktionen zur nächsten Sitzung zu sichten. Seitens der Verwaltung würden die Kosten für eine mögliche Übergangslösung in der nächsten Sitzung bekanntgegeben. Dort soll dann eine Empfehlung für die weitere Vorgehensweise erfolgen.

 

Der Ausschuss stimmte dieser Vorgehensweise zu.

 

 

 

 

 

Antrag der Grundschule zur Standortfrage und

Ergänzung um den Antrag FDP - Bündnis 90/Die Grünen  (Schulausschuss)

 

Die Lehrervertreterin, Frau Glimm, stellte den Antrag der Schule vor, demnach spricht sich das Kollegium der Schule für eine Grundschule an einem Standort aus. Der Rat wird gebeten, bis zum Sommer eine Entscheidung zu treffen.

 

Ratsherr Schöne erläuterte den Antrag der  FDP - Bündnis 90/Die Grünen, vorab einer weiteren Planung eine Elternumfrage durchzuführen. Ein Vordruck war dem Antrag als Anlage beigefügt.

 

Über die Anträge wurde seitens der Ratsmitglieder ausführlich diskutiert. Die Einwohner stellten zahlreiche Fragen auch bezogen auf mögliche Standorte und mögliche Schulformen. Es konnte klargestellt werden, dass hierüber noch keine Entscheidungen getroffen wurden.

 

Anschließend stellte Bürgermeisterin Neuke die bisherige Entwicklung: Zusammenlegung der Schulen (mit zwei Standorten) im Sommer 2015/2016, Jahrgangsbündelung zum Schuljahr 2017/2018 dar. Ein Nutzen in einer Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt ohne zeitliche und inhaltliche Festlegung wird nicht gesehen. Es wird seitens der Verwaltung vorgeschlagen, dem Antrag zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu entsprechen.

 

Frau Neuke schlug vor, dass der Arbeitskreis seine Arbeit wieder aufnimmt – unter folgenden Rahmenbedingungen:

 

a)Politik muss Beteiligter sein

b)Ziel, Auftrag und Zeitplan muss klar beschrieben sein

c)Externe Moderation und Prozessbegleitung muss die Zielsetzung und die Abarbeitung der Fragen im Auge behalten

d)Politik entscheidet.

 

Nach kurzer Aussprache hat die Lehrervertreterin, Frau Glimm, ihren Antrag zurückgezogen.

 

Über den Antrag der FDP - Bündnis 90/Die Grünen (Elternumfrage), wurde abgestimmt

 

Der Ausschuss stimmte mit 4 Ja-Stimmen und 7 Nein-Stimmen dagegen.

 

Damit ist der Antrag abgelehnt.

 

Der Ausschuss sprach sich einvernehmlich dafür aus, den Arbeitskreis unter den von der Bürgermeisterin genannten  Rahmenbedingungen im September 2018 einzuladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Sachverhalt: Das Kollegium der Grundschule Lemwerder spricht sich für eine Grundschule an einem Standort aus, vgl. beigefügten Antrag vom 20.02.2018. Der Rat wird darum gebeten, bis zum Sommer eine Entscheidung bezüglich der Standortfrage zu treffen.

 

Der Arbeitskreis Schulentwicklung hat in seiner letzten Sitzung am 20.11.2017 mehrheitlich sich für einen großen Standort ausgesprochen. Stimmberechtigt sind 3 Elternvertreter, 3 Lehrervertreter und 2 Verwaltungsvertreter. Außerdem wurde mehrheitlich beschlossen den  Themenkomplexes Schulentwicklung/Ganztagsschule, der inhaltlich mit der o.g. Frage verbunden ist, bis Sommer 2018 ruhen zu lassen.

 

Aufgrund des nunmehr vorliegenden Antrages soll die Diskussion wieder neu aufgenommen werden.

 

Die Verwaltung wird nach einer Vorberatung mögliche noch ausstehende Informationen sammeln und vorlegen. Auch der Umfang der Beteiligung von Betroffenen soll besprochen werden.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Ja:

 

Nein:

 

Enthaltung: