Tagesordnungspunkt

TOP 5: Entwicklung Kleinquartier Nord (Eschhofsiedlung)

BezeichnungInhalt
Sitzung:06.12.2018   FPLA/010/2018 
Beschluss:einstimmig beschlossen
Vorlage:  B√ú/110/2018 

B√ľrgermeisterin Neuke erl√§uterte die Sitzungsvorlage und zeigte m√∂gliche Beispiele der Standorte einer neuen Bebauung. Nach Erl√§uterung diverser Nachfragen zur m√∂glichen Ausf√ľhrung und Art der Bebauung, wurde von Frau Neuke mitgeteilt, dass die Detailplanung noch nicht vorliegt.

Es wurde einstimmig beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, mit einem zuk√ľnftigen Investor einen Ordnungsma√ünahmenvertrag abzuschlie√üen, in dem die nachfolgenden Zielsetzungen abgesichert werden. Die entwickelten Planungsvarianten sollen dem Investor vorgestellt werden. Es soll eine Mischung von barrierearmen Mietwohnungsbau und Eigentumswohnungen im Verh√§ltnis von 30% zu 70% bis 50% zu 50% angestrebt werden. Die Planungsunterlagen dienen als vorgezogene Festlegung zum Rahmenplan f√ľr die Entwicklung des Bereiches.

 

Anmerkung: Verwaltungsseitig wurde nach der Beschlussempfehlung die Mindestanforderungen f√ľr den Beschluss im Rat, wie folgt konkretisiert. Die entwickelten Planungsvarianten werden dem Investor vorgestellt. Es soll eine Mischung von barrierearmen Mietwohnungsbau und Eigentumswohnungen im Verh√§ltnis von 30% zu 70% und h√∂chstens 50% zu 50%. angestrebt werden. Als barrierearm ist mindestens ein Fahrstuhl f√ľr die Obergeschosse vorzuhalten sowie die Vermeidung von T√ľrschwellen und die Einhaltung von T√ľrbreiten mit mindestens 90 cm im Geb√§ude und den Wohnungen vorzusehen.

Die Planungsunterlagen dienen als vorgezogene Festlegung zum Rahmenplan f√ľr die Entwicklung des Bereiches.

Die Gemeinde wird beauftragt, mit einem zuk√ľnftigen Investor einen Ordnungsma√ünahmenvertrag abzuschlie√üen, in dem die Zielsetzung abgesichert wird.¬†


Sachverhalt: Im Jahr 2014 hat die Gemeinde Lemwerder die Aufnahme des Wohngebietes ‚ÄěEschhofsiedlung beantragt. Die Aufnahme des Sanierungsgebietes ‚ÄěEschhofsiedlung‚Äú in das St√§dtebauf√∂rderprogramm ‚ÄěSoziale Stadt‚Äú erfolgte im Juli 2015. Als Bestandteil des Sanierungskonzeptes wird derzeitig ein quartiersbezogener Rahmenplan f√ľr das Sanierungsgebiet erarbeitet. Der Rahmenplan besteht aus Planunterlagen, der Kosten- und Finanzierungs√ľbersicht und einem textlichen Teil. Dieser enth√§lt Aussagen zur Gebietsabgrenzung und den wesentlichen Sanierungszielen.

 

Der Rahmenplan entwickelte sich aus den vorbereitenden Untersuchungen und zielt auf die Sicherung und Verbesserung der Wohnumfeldqualit√§t, der Gr√ľnstrukturen und der Aufenthaltsfunktionen im √∂ffentlichen Raum ab.

Der Rahmenplan ‚ÄěEschhofsiedlung‚Äú definiert die Entwicklungsziele f√ľr das Quartier und nimmt den √∂ffentlichen Raum und das geltende Planungsrecht in den Blick.

 

Im Zuge der Erstellung des Rahmenplans wurde auf den baulichen Missstand der Eschhofsstraße 10-13 sowie der Ochtumstraße 1 verwiesen. Hier wird ein Abbruch der Gebäude und eine Neuordnung des Quartiers (Kleinquartier Nord, siehe 2 Varianten) gefordert. Nach Abwägung der wirtschaftlichen Aspekte einer Modernisierung und den Perspektiven einer Vermarktung wurde festgestellt, dass die Gebäude nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll nicht saniert vermietet werden können. Vor allem im Interesse der Sanierungsziele (neue Wohnformen und Bauweisen sowie die Erhöhung der sozialen Mischung der Bewohner) sollen die Gebäude abgebrochen und die gesamte Fläche neu geordnet und wieder bebaut werden.

Zielsetzung ist eine Mischung von barrierefreien Mietwohnungsbau und Eigentumswohnungen im Verhältnis von mindestens  30% zu 70% und höchstens 50% zu 50%. Es wurden mehrere Planungsvarianten durch die Niedersächsische Landgesellschaft erarbeitet.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Ja:

17

Nein:

0

Enthaltung:

0