Tagesordnungspunkt

TOP 6: Bebauungsplan Nr. 33 "Edenb√ľttel II" - Abw√§gung

BezeichnungInhalt
Sitzung:09.11.2017   FPLA/056/2017 
Beschluss:zur√ľckgestellt
Vorlage:  FB II/468/2017-1 

FDL Paack erl√§uterte die Sitzungsvorlage und erg√§nzte diese um eine Powerpoint-Pr√§sentation zu den Kernaussagen der eingegangenen Stellungnahmen. Es wurde seitens der privaten Einwendungen der Bedarf an diesem Gewerbegebiet angezweifelt und es wurden die m√∂glichen belastenden Emmissionen durch die Ansiedelung von Unternehmen mehrfach erw√§hnt. Weiterhin wurde auf den Naturschutz verwiesen und dass durch die Schaffung der Gewerbefl√§chen ein erheblicher Eingriff in die Natur erfolgen wird. Unter anderem wies der NABU noch auf die N√§he zur bereits vorhandenen Kompensationsfl√§che aus der Umsetzung zum Gewerbegebiet Edenb√ľttel I hin und sagte, dass dies dieser Fl√§che schaden w√ľrde.

Die vorgenannten Einwendungen zu m√∂glichen Emissionen wurden entsprechend kritisch hinterfragt und bereits bei der Entwurfsaufstellung des Bebauungsplans im Rahmen der textlichen Festsetzungen und durch die Aufstellung von Emmissionskontingenten ber√ľcksichtigt.

Die Verwaltung befindet sich aktuell im Austausch mit der Unteren Naturschutzbeh√∂rde (UNB), was eine m√∂gliche Verlegung der Kompensationsfl√§chen Edenb√ľttel I angeht. Bisher sind hierzu keine konkreten schriftlichen Aussagen von der UNB getroffen worden. Daher ist anzunehmen, dass eine Verlegung der Fl√§chen von der UNB als nicht erforderlich angesehen werden.

Die Kompensation f√ľr die Schaffung des Gewerbegebietes Edenb√ľttel II soll im vorgesehen Gr√ľnsaum innerhalb des Plangebiets und auf Fl√§chen im Bardewischer Moor erfolgen. Der genaue Fl√§chenbedarf wird noch berechnet, da dies unter anderem vom Entw√§sserungskonzept abh√§ngig ist.

Des Weiteren befindet sich die Verwaltung mit der UNB und der Landesvogelschutzwarte im Austausch, wie mit dem in der näheren Umgebung vorhanden Seeadlerhorst umgegangen werden soll. Leider liegen noch keine konkreten Aussagen seitens der UNB vor.

Ratsfrau Rosenow merkte an, dass sie weiterhin gegen die Ausweisung dieses Gewerbegebietes sei. Ratsherr Sch√∂ne sah die Fl√§chengr√∂√üe weiterhin kritisch an und w√ľrde eine Verkleinerung weiterhin bef√ľrworten. Ratsherr G√∂ttsch fragte, ob es bereits Interessenten f√ľr die Fl√§chen geben w√ľrde. Frau Neuke sagte, dass bereits 3 konkrete Anfragen eingegangen seien.

Aufgrund der noch nicht vorliegenden Aussagen sprach man sich daf√ľr aus, die Thematik nochmals innerhalb der Fraktionen zu beraten und noch keine Abw√§gungsempfehlung f√ľr Teile der Einwendungen auszusprechen.